*grummelbin*

Tja, das Lager hab ich gut hinter mich gebracht! Wenn ich denke, dass im letzten Winterlager alles schief ging was schief gehen konnte- meine Eltern mussten mich holen *schähm*... Ja ich denke in vielen Dingen bin ich weiter, kann besser mit so einigen Situationen umgehen und auch anders darauf reagieren *einbisschenfreu*.

Heute beginnt mal wieder eine lange Schulwoche, Prüfungen stehen bevor und ich hab ziemliche motivations- Probleme
. Naja, ich denke wie so oft brauche ich wohl Zeitdruck um in die Gänge zu kommen....

Mein Papa hat die Op gut überstanden, er gilt nun als Gesund. Dies ist eine grosse Erleichterung für mich und meine Familie. Es war schwer in dieser Zeit einfach nicht Zuhause zu sein, doch das Lager war auch eine gute Ablenkung von allem.

Choice geht es ganz gut, abgesehen davon, dass ich sie wohl nie mehr richtig reiten kann. Die Cortison- Kur hat nicht so viel gebracht wie erhofft. Aber ich gehe auch sehr gerne mit ihr spazieren. Es stört mich nicht, dass ich sie kaum reiten kann- warum auch? Nach so langer Zeit geht es mir nicht mehr ums reiten sondern einfach nur noch um Choice!

Achja, ich weiss nicht wie es mir zur Zeit geht, ich denke ich funktioniere vor mich hin. Habe mich in meiner Wohnung eingelebt. Dass keiner mehr da ist ist komisch, doch ich werde mich auch noch daran gewöhnen.
6.3.06 06:25


*einfachirgendwiebin*

Ich habe gerade Schule, ich mag eigentlich nicht mehr hin, ich habe den Kopf einfach nicht frei für sowas.. Lieber würde ich diese Woche lernen, mich auf die Prüfungen vorbereiten. Alles kommt mir wie eine Wiederholung vor, und doch weiss ich eigentlich nicht um was es genau geht. Ich höre zu, ich lese, ich spreche und habe danach keine Ahnung um was es eigentlich ging.

Das Dumme ist, ich weiss nicht was ich dagegen machen kann oder soll, es kann ja nicht so bleiben.. Wie soll ich den Bitte an diese scheiss Prüfungen gehen?

Ich komme mir vor als wäre ich hier und doch weit weg, alles erscheint so fremd und doch kenne ich es. Ich laufe Kopf- und Ziellos durch die Gegend, vergesse dabei was ich eigentlich wollte.. alles ist so komisch für mich und doch gewohnt.
Eigentlich ist es nicht zu beschreiben, zu verwirrend zu traurig- ja traurig ich denke ich bin oft traurig... Kann ich dauernd ohne guten Grund traurig sein?
9.3.06 20:54


*wortlosbin*

"Ich habe die Liebe aus deinen
Augen blitzen gesehen.
Dieses Geschenk war für mich kostbarer
als jede andere Gabe,auf die mein Verlangen
hoffen konnte; denn ich habe in deinen Augen
für einen Momet meine Seele freilassen können."
13.3.06 05:58


*ingedankenbin*

"Ich wandere im dunklen Sturm. Ich wandere zwischen den Stimmen des Windes, die mich in verschiedene Richtungen rufen. Ich wandere unter den Tränen die der Regen mit den meinen vermischt. Ich wandere im Sonnenstrahl, der mich aus der Kälte erwärmt. Ich wandere in allen Lagen des Lebens. Ich wandere, weil ihr bei mir seit."

Ich weiss eigentlich nicht genau wie es mir zur Zeit geht, es geht mir einfach irgendwie, alles ist anders und doch so bekannt. Ich esse, daran liegt es zur Zeit nicht, doch ich esse weil ich das muss und nicht weil ich das möchte- oder weil es einen Sinn ergibt. Ein ständiger Kampf in mir, es scheint zu kochen zu vieles kommt in mir hoch. Vielleicht ist es mein derzeitiges Gefühlschaos, mein Stress oder einfach wieder purer Selbsthass der mich langsam in eine Verzweiflung sinken lässt. Ich mag mit niemandem sprechen, ich mag keinen sehen- und wundere mich dann, wenn ich mich einsam fühle. Ich denke ich wäre nicht einsam, wenn ich es nicht möchte- möchte ich es etwa? Will ich mich nun wieder verkriechen und alles von vorne beginnen lassen, jeden verdammten Tag meine Maske aufsetzen und glücklich spielen? Was will ich, was erwarte ich und vor allem hat das allen einen Sinn?

Klingt ganz schrecklich was ich da so schreibe, eigentlich sollte es mir ja gut gehen, Choice kann ich wieder ein bisschen reiten- nie so wie früher aber ihr geht es ein bisschen besser (oder sie hat sich den Umständen angepasst). Auf der Arbeit läuft es eigentlich auch ganz gut, mein Papa ist gesund...

Will ich einfach zuviel vom Leben?
17.3.06 22:41


*jammerlappenbin*

Seit Monatg sitze ich nun Zuhause, bin Krank mein Kopf vernebelt von Medikamenten *bääh* keine Kraft um mich auf die Prüfungen zu konzentrieren. Die Tage Zuhause wollen nicht vergehen, lieber wäre ich einfach auf der Arbeit, bei Choice und unterwegs. Rumliegen, mich vom TV- Programm zubrabbeln lassen ohne zu kapieren um was es geht, hauptsache es brabbelt und ich fühle mich nicht allein. Doch eigentlich fühle ich mich allein. Obwohl ich mit Food und Getränken beliefert werde, bin ich allein. Irgendwie ist keiner da der mir nähe gibt- ich will keine Pflege- aber einfach jemanden der da ist. Anfangs dieser Woche war mir dauernd schwindlig, der Gedanke umzukippen und keiner würde es merken ist schlimm (vielleicht müsste ich mir diesen Gedanken nicht machen), wenn ich stark Fieber habe und nicht mehr ganz in der lage bin klar zu denken und zu handeln...

Und trotzdem würde ich Niemanden fragen, um Hilfe bitten fällt mir schwer, spätestens als ich bei jedem Anruf weinen musste fühlte ich mich wie ein Baby- meine Psyche war im Keller. Ich konnte nichts dagegen machen es weinte einfach aus mir heraus und ich hasse das!

Was mich dann wieder zum Nachdenken anregt, warum hasse ich es so, wenn meine Gefühle ausbrechen wollen? Bin ich deswegen schwächer, dümmer? Ich weiss es nicht, was lässt mich immer wieder spielen- denken ich müsste in jeder Situation stark sein? Ist Gefühle zeigen nicht auch ein Zeichen von Stärke? Ich weiss es nicht, meine Gefühle machen mir Angt, sie sind sowas von unkontrolliert. Es sind nicht nur die negativen- sondern auch die positiven Gefühle die mich verunsichern, zumal die negativen und die positiven soweit auseinander klaffen- sie ergeben im ganzen einfach keinen Sinn! Die stark negativen, die wollen nicht mehr, die haben genug vom Leben- und die positiven die leben gerne, freuen sich an allem was irgendwie da ist. Das ergibt kein Ganzes, keinen Sinn.
23.3.06 09:36


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